Ein Tischtennisball im Spiel erreicht leicht eine Geschwindigkeit von 170 Stundenkilometern. Da gilt es genau hinzusehen, ob das Spiel regelkonform läuft.

Das Ritual des Anfangs

Im Vergleich zum Tempo des Sports selbst, ist sein ritualisierter Start recht umständlich und langsam. Zweifelsohne steigert es die Spannung und ermöglicht den Spielern sich zu präsentieren. Wer anfängt, entscheidet das Los. Dieser Spieler darf seine favorisierte Seite wählen und entscheiden, ob er das Spiel mit einem Aufschlag per Rückhand oder Vorhand beginnt.

Der perfekte Aufschlag

Er beginnt damit, dass der Ball auf der geöffneten Hand liegt und vom Spieler in die Höhe geworfen wird – mindestens 16 Zentimeter schreiben die Regeln vor. Dabei darf er nichts berühren. Der Spieler muss den Ball in eine Bahn lenken in der er zuerst die eigene Spielfläche berührt und dann die des Gegners. Bleibt der Ball im Netz hängen, muss der Aufschlag wiederholt werden. Berührt der Ball das Netz und geht dann ins Aus, erhält der Gegner einen Punkt. Als peinlich gilt, wenn der hochgeworfene Ball vom Spieler verfehlt wird. Der Gegner wird dafür mit einem Punkt belohnt. Im weiteren Spiel wechselt das Aufschlagsrecht nach je zwei Mal.

Wer zuerst elf Punkte erreicht, hat einen Satz gewonnen. Bei einem Gleichstand von 10:10 beginnt die sogenannte Satzverlängerung, denn zum Sieg bedarf es eines Vorsprungs von zwei Punkten. Im Mannschaftssport werden meist drei Sätze gespielt, ansonsten fünf. Nach jedem Satz müssen die Seiten gewechselt werden. Bei dem fünften Satz wird die Dramaturgie des Wechselns noch gesteigert, indem gewechselt wird ,sobald ein Spieler fünf Punkte erreicht hat.

Internationale Autorität ITTF

Internationale Tischtennisregeln werden herausgegeben von dem Weltverband ITTF. Dieser bündelt die Regeln in einen A-Komplex. Dieser umfasst das eigentliche Regelwerk, Definition von Wechselmethode, Tisch, Schläger und Ball. Tischtennisregeln des Teil B sind in erster Linie turnierspezifisch und befassen sich unter anderem mit Kleiderregeln und Zuständigkeiten bei einem Turnier. Der DTTF folgt diesem Reglement.