Es ist soweit: Dimitrij Ovtcharov plant Comeback

Im Juli soll es bereits soweit sein: Dimitrij Ovtcharov möchte wieder auf das Parkett des Tischtennis zurück. War er krankheitsbedingt in einer Auszeit, soll diese nun beendet werden. Der Weltranglistendritte war bedingt durch eine langwierige Oberschenkelhalsentzündung außer Gefecht gesetzt, die scheint jetzt aber kuriert. Sie plagte ihn bereits im Februar und beeinträchtigte ihn schließlich sehr stark bei der Team-WM, welche Anfang Mai 2018 in Halmstad stattfand. Er hatte deswegen einen Monat pausieren müssen. Nun darf er sich wieder mit Leistungen in Position bringen. Dabei hat er ein Ziel vor Augen: Wieder die Nummer 1 in der Weltrangliste zu sein. Dies hatte er am 01. Januar 2018 bereits geschafft. Damit setzte er sich zugleich permanent vor Timo Boll, der sich aktuell einen Platz hinter Dimitrij Ovtcharov befindet.

Er selbst hatte auf das genannte Ziel, wie er selbst sagte, seit 20 Jahren hingearbeitet. Sei Vater, Michail Owtscharow, der selbst ein ehemaliger sowjetischer Tischtennismeister war, hatte ihn dabei unterstützt. Sein Vater war damals ebenso ein erfolgreicher Spieler mit einer Karriere in der Nationalmannschaft der Sowjetunion. Dabei absolvierte er achtzig Spiele und zeigte sein Können. Als die Familie 1992 nach Deutschland zog, trat Dimitrij mit seinem Vater als 4-Jähriger in den TSV Schwalbe Tündern ein. Von da an begann er fleißig zu trainieren. Sein erstes Highlight erlebte er 2005 mit dem Einzug in die Bundesliga. Bereits 2006 hatte er seinen ersten Einsatz bei der Nationalmannschaft. Weitere Erfolge folgten an den Europameisterschaften und den Olympischen Spielen.

Nun muss er sich leicht abgeschlagen wieder die vorderen Plätze zurückholen. Auf Platz 1 ist nämlich aktuell Fan Zhendong und auf Platz 2 Ma Long, beide stammen aus China. Insgesamt sind die chinesischen Spieler eine harte Konkurrenz für Ovtcharov und Boll, da sich mittlerweile 4 chinesische Spieler unter den Top 10 befinden. Aber sie haben bereits einmal bewiesen, dass sie sich verlorene Plätze wieder zurückholen können.

Add Comment