Im Mannschaftsspiel werden drei Gewinnsätze gespielt. Sobald ein Spieler diese Anzahl erreicht hat, gewinnt er. Im Extremfall bedeutet dies, dass fünf Sätze gespielt werden müssen. Ein Satz besteht aus 11 gewonnenen Punkten. Es ist wichtig, dass ein Spieler diese 11 Punkte mit mindestens 2 Punkten Abstand erreicht. Ansonsten wird solange gespielt, bis diese zwei Punkte Vorsprung erkämpft wurden. Beispiele dazu wären 12:10 oder 14:12.

Unterschiede gibt es bei Turnieren oder anderen Veranstaltungen, bei denen zwei oder vier Gewinnsätze gespielt werden können.

Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Im letzten, entscheidenden Satz werden zusätzlich bei einem Spielstand von 5 die Seiten gewechselt.

Der Aufschlag wird durch ein Los entschieden. Der Gewinner der Losziehung entscheidet über Aufschlag, Rückschlag und die Seite. Beim Aufschlag selbst muss der Ball in der flachen Hand sichtbar liegen. Danach ist er hinter dem Tisch mindestens 16 cm hoch zu werfen. Vor dem Schlagen darf er nichts anderes berühren. Beim Aufschlag muss der Ball zunächst auf der eigenen und dann auf der gegnerischen Seite aufspringen. Hierbei darf der Ball nicht verdeckt gespielt werden. Berührt er dabei das Netz, so muss der Aufschlag wiederholt werden. Wird der Ball jedoch nicht getroffen, gilt dies als Fehler und der Gegner erhält einen Punkt.

Beim Einzelspiel kann der Aufschlagende frei entscheiden, ob er mit der Vor- oder der Rückhand aufschlägt sowie in welches gegnerische Feld der Ball auftreffen soll. Jeweils zwei Mal darf der Spieler aufschlagen, danach wird getauscht. Bei einem Spielstand von 10:10 oder höher wird nach jedem Aufschlag gewechselt.

Beim Ballwechsel darf der Ball nur einmal auf der gegnerischen Seite aufspringen, bevor er wieder zurückgeschlagen werden muss. Das einmalige Aufspringen ist Pflicht, denn anders als im Tennis gibt es beim Tischtennis kein „Volley“. Auch darf der Ball keine anderen Gegenstände, sondern nur die Tischplatte oder zuvor noch das Netz berühren. Er muss anschließend mindestens einmal die gegnerische Tischplatte auf der Oberseite berühren. Die seitliche Tischkante gilt hingegen als Fehler.